Falk Cierpinski ist der strahlende HERO beim MÃœNCHEN MARATHON

Posted on 16. Oktober 2007 by Christian Spieker

Der 22. MÃœNCHEN MARATHON ist im Ziel. Bei idealem Laufwetter gab gestern um 10:00 Uhr Bürgermeisterin Christine Strobl den Startschuss für die 42,195 Kilometer durch die bayerische Metropole. Um 10:55 Uhr war es dann auch soweit für die Teilnehmer des M-Lauf 10 km und der Premiere der Marathonstaffel. Und so stieg eine Woche nach dem Oktoberfest in München das große Läuferfest: beim MÃœNCHEN MARATHON 2007 meldeten sich 10.767 Läufer(innen) aus 59 Nationen, – so viel wie noch nie! 8.037 davon entschieden sich bei Idealtemperaturen von 5 bis 15 Grad (Start bis Ziel) auf für den großen 42,195 km-Trip und 2.430  für den M-Lauf über 10 km. Dazu gesellten sich 60 Teams, die den erstmals ausgetragenen Staffel-Marathon bestritten. Rund 60.000 Zuschauer feuerten bei wunderbar trockenem Wetter – morgens bedeckt, später sonnig – die Lauf-Helden und -Heldinnen enthusiastisch an. Jeder, der an diesem Tag das Ziel erreichte, durfte sich als großer Sieger fühlen. Der größte von allen freilich war ein Einzelner: Falk Cierpinski (29) aus Halle, Sohn des zweifachen deutschen Marathon-Olympiasiegers (Montreal 1976 und Moskau 1980) Waldemar Cierpinski. Er siegte hoch überlegen in 2:25:24 Stunden vor dem mit 2:28:40 Stunden Bestzeit rennenden Lokalmatador Sebastian Jobst vom MRRC München und dem im letzten Rennen seiner Karriere antretenden Niedersachsen Thomas Bartholome, der mit seinen 2:29:10 Stunden bei diesem Rennen auch Deutscher Polizeimeister wurde. Cierpinski von der SG Spergau wurde damit zugleich MÃœNCHEN HERO – also der Gewinner einer Gesamtwertung aus dem MÃœNCHEN TRIATHLON vom Juli und dem MÃœNCHEN MARATHON im Oktober. Für eine Zeit unter 4:30:00 Stunden gab es für diesen Doppelwettbewerb einen Jackpot von 20.000 Euro. Doch nicht nur Cierpinski (4:24:22 Stunden) knackte ihn, sondern auch der Däne Rasmus Ahlfors – und zwar auf die Sekunde genau! Eine Sekunde, die über 10.000 Euro Haben oder Nichthaben entschied! Cierpinski: „Ich habe schon vorher prophezeit, dass wir das beide schaffen – ich bin auch mit 10.000 Euro sehr zufrieden. Und mir bedeutet es mehr als jedes Geld, dass ich in dieses Münchner Stadion als Sieger einlief – denn hier startete 1972 meine Mutter, die damals noch Marita Politz hieß, als Olympiasteilnehmerin im 800-m-Lauf!“ Ahlfors: „Ich wusste, dass es sehr eng werden würde und sah meine Chance vor dem Lauf nur bei 60 Prozent – denn es war ja mein erster Marathon!“ Cierpinski, ganz fairer Sportsmann: „Ich freue mich für ihn, denn ich weiß, wie schwierig es ist, im Marathon und Triathlon zu Geld zu kommen. Mir ist es lieber, er hat es um eine Sekunde geschafft – als wenn ich um eine Sekunde vorbei geschrammt wäre…“. Die Helden hinter den Kulissen Keine Frage, die Hauptakteure beim MÃœNCHEN MARATHON sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Doch – wie bei allen großen Events – geht es auch hier nicht ohne die Unterstützung durch erfahrene Helferinnen und Helfer. Rund 1.200 Personen sorgten in diesem Jahr auf der Marathonstrecke und im Olympiastadion dafür, dass alles reibungslos lief. Sie kümmerten sich beispielsweise um die Startnummernausgabe, nahmen Taschen und Rucksäcke in Verwahrung und reichten Getränke und Verpflegung an der Strecke. Viele der engagierten Vereine sind schon seit acht Jahren in die Organisation des MÃœNCHEN MARATHON mit eingebunden. Ein herzliches Dankeschön dafür an den TSV Brannenburg, SF-Fischbachau, LG TSV Tann, LG Altenmarkt, TSV Trostberg, Turngemeinde Landshut, TSC Maxvorstadt, TSV Wolfratshausen, Münchner Road Runner Club (MRRC), ETSV 09 Landshut, FSV Sandharlanden, LG Mettenheim, LG Passau und den TSV Jetzendorf. In den letzten Jahren kamen viele neue Gruppen und Vereine dazu, die sich auch in diesem Jahr für den MÃœNCHEN MARATHON engagieren: MSM Schwimmclub, die Lufthansa-Crew des SV Lohhof, ESV Neuaubing, SC Unterpfaffenhofen-Germering, das NEA Netzwerk, TSV Feldkirchen, LC Bayern, Stammtisch Menzing, SC Gaissach, LG Regensburg, das Team Dammer, der FIFA-Volunteer Stammtisch und der Verein „Zusammen aktiv bleiben“ (ZAB). Auch Ihnen allen ein herzliches Dankeschön!

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